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Pfarre
Echsenbach
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Diözese Sankt Pölten
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Inhalt:
Geschichte der Pfarre Echsenbach

Die römisch katholische Pfarrkirche in Echsenbach ist dem „Heiligen Jakobus dem Älteren“ geweiht und hat einen romanischen Ursprung. Ende der 50er Jahre erhielt sie einen beachtenswerten Zubau. Mittelpunkt ist der große Altarraum mit einem Volksaltar aus Waldviertler Granit. Unsere Kirche steht im Norden des Ortes auf einer Anhöhe, umgeben von Pfarrhof, Kindergarten, Volksschule und Pfarrfriedhof.

 

Die Leitung der Pfarre obliegt seit 2016 unserem Pfarrer Ryszard Chycki, der auch die Pfarre Vitis betreut. Er wird von Diakon Leopold Weiß bei seiner Arbeit unterstützt.

Für ein reges Pfarrleben maßgeblich beteiligt ist der Pfarrgemeinderat und Pfarrkirchenrat. Besonders hervorzuheben ist auch die zahlreiche Laientätigkeit im pastoralen Bereich der Pfarre. Es gibt in Echsenbach 8 Lektoren und Kommunionhelfer sowie rund 15 Ministranten. Ebenfalls freuen wir uns über eine Gruppe von Frauen, die 3 mal jährlich einen Familiengottesdienst vorbereitet.

Die verschiedenen Dienste und Arbeiten wie Messner, Organisten, Kirchenschmuck, Kirchenreinigung, Vorbeterdienst etc. werden von vielen engargierten Pfarrangehörigen geleistet. Außerdem gibt es in Echsenbach eine Katholische Jugend, eine Katholische Männerbewegung und einen Gebetskreis.

Alljährlich findent eine Wallfahrt nach Maria Dreieichen, sowie nach Möglichkeit eine Fußwallfahrt statt.

 

Zur Pfarre gehören neben dem Hauptort Echsenbach noch sechs Ortschaften, nämlich Gerweis, Großkainraths, Haimschlag, Kleinpoppen, Rieweis und Wolfenstein. In allen Orten gibt es eine Kapelle. Die Kapellen sind verschiedenen Heiligen geweiht.

Dem Umstand, dass Gemeinde- und Pfarrgrenzen identisch sind, ist es wohl unter anderem auch zu verdanken, dass die Zusammenarbeit von Gemeinde und Pfarre in Echsenbach vorbildlich gut funktioniert.

 

Bezirk: Zwettl

Gemeinde: Echsenbach

Diözese: St. Pölten

Dekanat: Waidhofen/Thaya

 

Einwohnerzahl der Marktgemeinde Echsenbach: ca. 1.200 Personen

Seehöhe: 560 Meter

Sitzplätze in der Kirche: ca. 420 Plätze

Patronat: Hl. Jakobus der Ältere

 

Blick in die "alte" Kirche Blick aus der "alten" Kirche Blick aus der "neuen" Kirche Altarraum Kruzifix im Altarraum
Saktristei, Kirchturm, neues Kirchenschiff neues Kirchenschiff neues Kirchenschiff Seitenkapelle, Saktristei altes Kirchenschiff
 
 
 

 

Geschichte chronologisch im Überblick

2016 Ab Ende Jänner übernahm Pfarrer Otto Allinger, der sich zwar schon im Ruhestand befand, die vorübergehende Betreuung der beiden Pfarren Echsenbach und Vitis, bis eine dauerhaftere Lösung gefunden wurde.

Mit 1. September wurde Pater Ryszard Chycki neuer Seelsorger der Pfarren Echsenbach und Vitis.


2015 Pfarrer Dechant Mag. Alfred Winkler war zuständig für das Dekanat Waidhofen/Thaya. Zusätzlich betreute er die Pfarren Vitis und Münchreith/Thaya.
Bei dieser umfangreichen Arbeit wurde er von Diakon Leopold Weiß unterstützt.
Pfarrgemeinde- und Kirchenrat sowie viele fleißige Hände sorgen für ein reges Pfarrleben. Am Sonntag, den 29. November 2015, wurde Pfarrer Alfred Winkler plötzlich und unerwartet im 63. Lebensjahr und im 33. Jahr seines Priestertums in die ewige Heimat gerufen. Der Generalvikar der Diözese St. Pölten, Prälat KR Mag. Eduard Gruber, hat in der Zeit um Weihnachten in den Pfarrkirchen Echsenbach und Vitis Heilige Messen gelesen.


1987 Vor der Neubesetzung der Pfarre 1987 wurde unter der Leitung von Hr. Baumeister Schuh der Pfarrhof vollständig innen renoviert und neue Sanitäreinrichtungen neben dem Pfarrheim, welches in den Nachkriegsjahren erweitert wurde, errichtet. Unter Pfarrer Mag. Alfred Winkler wurden neben zahlreichen kleineren Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten folgende Bauprojekte umgesetzt:

  • Erneuerung der Kirchenheizung
  • Elektrische Steuerung von Turmuhr und Läutwerk
  • Zentralheizung für Pfarrhof und Pfarrheim
  • Außenrenovierung des Pfarrhofes
  • Innen- und Außenrenovierung des Pfarrheimes (gemeinsam mit der Marktgemeinde Echsenbach)
  • Großzügige Friedhofserweiterung
  • Innenrenovierung der Pfarrkirche
  • Außenrenovierung der Pfarrkirche
  • Neue Kirchenbänke im Hauptschiff
  • Neues Tor

Alle diese Arbeiten waren nur unter kräftiger Mithilfe und finanzieller Unterstützung der Pfarrbevölkerung möglich.


1957 Der größte Umbau der Kirche seit der Gotisierung wurde unter Pfarrer GR Johann Bruckler durchgeführt. Es wurde nach den Plänen des Architekten Dr. Petermayer, von der Fa. Wenzl Hartl aus Echsenbach, der nordseitige Kapellenzubau abgetragen und an seiner Stelle ein Erweiterungsbau mit einem Fassungsvermögen von ca. 400 Personen aufgebaut. Dazu war es notwendig sowohl von der Zubau– als auch von der Hauptschiffseite größere Durchbrüche in der Turmmauer mittels Eisenbetonrundbögen herzustellen, um den Durchblick zu dem ebenfalls neuen Volksaltar (errichtet von der Fa. Widy, Schrems) aus Waldviertler Granit, zu ermöglichen.


1951 wurde das Geläute elektrifiziert.


1939 Echsenbach ist eine bischöfliche Pfarre.


1894 Einbau einer Orgel, gebaut von den Gebr. Rieger.


24. Dezember 1886 kam es während der Mitternachtsmette zu einem Brand in Wolfenstein. Seit dieser Zeit wird die Weihnachtsmesse alljährlich für die Katastralgemeinde Wolfenstein gelesen.


1862 Errichtung der Sakristei


1824 Pfarrer Stöttner schreibt 1824 in der Pfarrchronik, nach den Erzählungen eines alten Mannes namens Bichl: „Exenbach war einst (Bichl glaubt, dass es über 300 Jahre sei) ein Wallfahrtsort. Viele Menschen wallten hierher.


1784 Das sagenumwobene Gnadenbild der Mater dolorosa wurde 1784 von Rafingsberg nach Windigsteig gebracht, wo es heute noch über dem Hochaltar zu sehen ist.


1780 Kaiser Josef II verbot 1780 Echsenbach als Wallfahrtsort.


1770-1782 wurde unter Pfarrer Ertner der Zwickelturm auf seine heutige Form gebracht. Dieser Turm ist etwa 38 m hoch.


1728 Im Zuge der Gegenreformation war Echsenbach mit der Pfarre Allentsteig vereinigt. Unter Pfarrer Ferdinand Weiz und Patron Ernst August, Reichsgraf von Falkenhain wurde Echsenbach wieder eine selbstständige Pfarre.


1572-1628 Zwischen 1572 und 1628 wurden vom protestantischen Patronatsherrn, lutherische Pfarrer eingesetzt und der protestantische Glaube verbreitet. In dieser Zeit wurde der katholische Glaube unterdrückt und die Katholiken mussten ihre Messen im Geheimen halten. Erwähnenswert dabei ist die „Lourdesgrotte“, ein damals geheimer Treffpunkt der Katholiken (heute als „Beichtvaterloch“ bezeichnet).


1500 erlebte die Pfarre eine Blütezeit. Sie war ein vielbesuchter Wallfahrtsort.


1490 Einbau des Orgelchores


1426/27 Die heutige Pfarrkirche wurde nach den Hussiteneinfällen 1426/27 als romanische Wehrkirche erbaut. Einige kleine Fenster sowie schießschattenähnliche Öffnungen weisen darauf hin. Einige von diesen Öffnungen wurden aber wieder zugemauert.


24. April 1397 Auf einer Urkunde aus Weitra hat der Pfarrer Heinrich zu Ochsenpach als Zeuge unterschrieben.


1380 Die Pfarre war bereits Bestandteil der Herrschaft Allentsteig.


1296 Der erste Pfarrer von Echsenbach wird bekannt gegeben, Pfarrer Pleban Friedericus. Die Kirche wurde des Öfteren immer wieder durch Kriege und Brände zerstört und wurde auch immer wieder aufgebaut, jedoch gotisch.


1250 Echsenbach wird als Filialkirche von Alt-Pölla bezeichnet. Die Kirche wurde dem hl. Jakobus dem Älteren geweiht. Zu dieser Zeit ist noch die Rede von einem „Kirchlein auf der Alm“, doch von ihm ist nichts Näheres bekannt. Alt-Pölla war damals die Zentrale von 23 Kirchen und war dem Bistum Passau zugehörig.


 


röm. kath. Pfarramt Echsenbach:

Kirchenberg 1

3903 Echsenbach

 

Pfarrer Ryszard Chycki

Pfarramt Vitis: 3902 Vitis, Hauptplatz 35

Telefon: 02841 / 8247

Fax: 02841 / 82473

(freier Tag am Montag)

 

Seelsorgerische Anliegen:

Diakon Leopold Weiß

0676 / 826 633 498

 

Organisatorische Anliegen:

Pfarrsekretärin Michaela Hofstätter 0664 / 5211704

jeden Mittwoch von 8:30 – 10:30 Uhr im Pfarrhof Echsenbach
 

Pfarrgemeinderatsobmannstv. Manfred Böltner 0664 / 790 75 50

 

Kanzleistunden:

Mittwoch: 08:30 – 10:30 Uhr oder nach Vereinbarung

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